Rückblick: Verkehrswende Aktionstage

Die Bundesweiten Verkehrswende Aktionstage fanden vom 8.-10. Oktober dezentral in vielen Teilen von Deutschland statt.

Auch in Oldenburg beteiligten sich Klimaaktivist:innen mit unterschiedlichen Aktionsformen, um einerseits Aufmerksamkeit auf das Thema Verkehrswende zu lenken, andererseits aber auch die Akteur:innen offenen zu benennen und zu markieren. Fokus war hierbei der Bau der A20, welcher ökologisch Fatale folgen mit sich ziehen würde.

Wir solidarisieren uns mit allen Aktivist:innen und Aktionen.

In Zeiten der Klimakrise werden weiter Autobahnen durch ganz Deutschland gebaut. Mehr Boden wird versiegelt und Natur zerstört, um weiter die Lobby und Kapitalinteressen zu befriedigen.

Dagegen ist Widerstand notwendig und legitim. Unser Protest ist vielfältig, aber eben auch effektiv. Wir sehen die verschiedenen Aktionsformen nicht konkurrierend, sondern sich ergänzend. Gerade militanter Protest sehen wir als eine Form der Selbstermächtigung, welche direkt an der Wurzel ansetzt. Oftmals kann Protest, welcher sich im gesetzlichen Rahmen befindet, leicht ignoriert werden und bewegt sich nur im symbolischen Rahmen. Aktionen wie diese, lassen sich schwerer ignorieren und Menschen werden mit der Thematik konfrontiert.

Für uns haben alle Aktionsformen ihre Berechtigung, die es zum Ziel haben, eine solidarische Gesellschaft aufzubauen. Dies kann durch direkte Aktionen, wie zum Beispiel dem Schaffen eines Freiraumes im Hambi, Danni, KØPI, Lützi und an sonst so vielen weiteren Orten. Oder eben das Besetzen von Kohlebaggern, blockieren von Automobilmessen und das Angreifen von Wasserpumpem im Hambi. Es gibt viele Beispiele von verschiedensten Aktionen. Werdet kreativ und schaut euch um, wo, wie und mit wem ihr euren Widerstand ausdrücken könnt. Zum Beispiel aktuell bei der Verteidigung von Lützerath.

Wir bleiben unbequem und werden uns nicht durch Kriminalisierung, wie sie zum Beispiel gegen Ella, aber auch die gesamte Klimagerechtigkeitsbewegung geschieht, einschüchtern lassen.

Unser Fazit bleibt deutlich: Wer Straßen säaht, wird Widerstand ernten!